23.02.2008

gimme 5

Fünf gute Gründe für Wordpress

Auf Wordpress Deutschland wurde gefragt, wieso man (z.B. ich :P) Wordpress als Blog! verwendet und nicht eine der vielen Alternativen, die zum Teil auch direkt auf Wordpress basieren?

Die Frage ist recht einfach zu beantworten, und das mach ich auch erstmal. Meine fünf Gründe für Wordpress sind:

  • Es ist einfach zu installieren, zu warten (Updates, Erweiterungen ..) und zu benutzen.
  • Man braucht keine HTML oder PHP Kenntnisse, um Wordpress zu benutzen. Wenn man dieses Wissen aber hat, kann man auch dieses einsetzen, direkt im Wordpress-Editor!
  • Flexibilität durch viele Erweiterungsmöglichkeiten (Plugins, Themes ..) ist gewährleistet.
  • Es ist durch verschiedene Plugins und den sogenanntnen “Seiten” als vollkommener Ersatz einer herkömmlichen Homepage einsetzbar.
  • Nicht so unwichtig: Es ist kostenlos!

Installation und Verwendung

Einfacher geht es nicht! Die beigelegte Installationshilfe macht es so einfach wie nur möglich. In wenigen Schritten der Blog und damit die Grundlage für alles weitere! Ich selber bin HTML-affin und habe gerne den HTML-Code unter Kontrolle, der erzeugt wird, daher nutze ich den Texteditor innerhalb von Wordpress. Mein Freund und Kollege hingegeben interessiert das z.B. gar nicht, er nutzt den enthaltenen WYSIWYG-Editor und ihm reicht der von Wordpress erzeugte Code vollkommen.

Wordpress erweitern

Um ein Plugin in Wordpress zu integrieren reicht es, eben dieses Plugin in den dafür vorgesehenen Ordner hochzuladen. Wordpress erkennt das neue Plugin und es lässt sich direkt im Administrationsbereich aktivieren und konfigurieren. Ein anderes Aussehen erreicht man mit den vielseitigen Themen, die es meistens auch kostenlos gibt. Die Vorgehensweise ist genau die gleiche und ebenso einfach. Wer sich auskennt, kann kleine Anpassungen auch direkt im Theme-Editor vornehmen. Ich z.B. habe mir den Google-Adsense Block in den Sidebar gebastelt. Mein verwendetes Thema habe ich um einige Kleinigkeiten im CSS erweitert andere Dinge korrigiert und damit auch dem Theme-Entwickler selber geholfen, in dem ich ihm meine Korrekturen zugesandt habe. Es ist ein Geben und Nehmen. Diesen Umstand gibt es fast nur bei kostenloser Software und ihren freiwilligen Mithelfern!

Aufgrund der hohen Verbreitung von Wordpress und dessen Derivaten gibt es sehr viele Software, die Schnittstellen zu Wordpress aufbauen oder es kommt von einem Dritten, was auch super funktioniert! Ich habe zum Beispiel sehr einfach meine neuaufgesetzte Galerie direkt in meinen Blog, der für mich mehr eine Homepage darstellt, integriert bekommen. Das funktioniert natürlich mit nahezu jeder Software - zur Not muss man das Plugin selber schreiben :)

Wissen ist Macht - nichts wissen macht nichts!

Ein Spruch, den wohl jeder kennt. Das Faszinierende daran ist nur, dass es auf Wordpress zutrifft. Man brauch kein Wissen rundum HTML, PHP oder der gleichen. Man kann Wordpress komplett ohne dieses Wissen betreiben und wird damit auf jeden Fall glücklich. Wordpress gestaltet sich allgemein sehr übersichtlich und klar strukturiert. Einmal überschaut, findet man sich sehr leicht in Wordpress zurecht und kann seinen Blog direkt in Betrieb nehmen.

Mit dem Wissen lässt sich aber auch jede Menge in Wordpress anrichten. Man kann einen großen Teil der Quelldateien eines Themes direkt in Wordpress editieren und so direkt eigene Extrawünsche verwirklichen, ohne erst die Dateien selber auf dem Webserver zu suchen und dort zu editieren.

Flexibel!

Wordpress ist ungemein flexibel. Angefangen bei den Themes, den Plugins bis hin zum direkten Editieren der Theme-Dateien. Das Basissystem ist umfangreich und bietet vieles, aber nicht alles - und genau das soll es auch nicht. Nicht jeder brauch dasselbe oder alles. Ein aufgeblähte System, von dem nur 20% genutzt werden, macht weder den Programmierer glücklich und schon gar nicht den Anwender, denn dem ist das System dann meisten zu unübersichtlich und meistens auch zu langsam. Das System ist schlank und gut organisiert. Wem etwas fehlt, der hat nur noch nicht danach gesucht! Ich habe mir gedacht, ich muss eine Galerie einbinden. Einmal Google und schon traf ich auf Gallery2, welches auch ein Wordpress-Plugin bereitstellt. Innerhalb weniger Minuten und nach kurzer Einrichtungszeit lief die Galerie.

Die “statischen Seiten” von Wordpress gefallen mir auch. Sie realisieren einfach feste Punkte innerhalb des eigenen Webauftritts ohne das Blog-System selber zubeeinträchtigen. Impressum als Blogeintrag? - Ich glaube nicht!

Wordpress for the win!

Die vielen Blogs, die mit Wordpress betrieben werden, zeigen: Es funktioniert! Wordpress erfreut sich großer Beliebtheit. Ich möchte an dieser Stelle auch einen grßen Dank an alle Entwickler, Projekttreiber und natürlich in die vielen Feedbacks aus der Community aussprechen! So wird Software erfolgreich!

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