Einleitung
Da mein Notebook langsam den Geist aufgibt, schau ich mich derzeit nach einem neuen um. Ins Auge gefallen und schon fast ins Herz geschlossen habe ich das Macbook von Apple.
Apple
Produkte
Apple dürfte nahezu jedem ein Begriff sein. Die neuesten Produkte aus dem Hause Apple sind der iPod touch und natürlich das iPhone. Anfang 2008 kommt ein neues Macbook auf den Markt mit Intel Core 2 Duo Prozessor.
Warum Macbook?
Was macht das Macbook zu meinem Favoriten? Nachfolgend die wichtigsten Punkte auf einen Blick!
Gewicht
Das Macbook ist ein kleines aber feines Notebook, und fällt in die Kategorie Subnotebooks. Es ist gerade einmal 2,3kg leicht.
Display
Das Display mit einer Größe von 13,3 Zoll Breitbild ist ausreichend groß, aufgrund des schlanken Designs des Macbook wirkt es jedoch ziemlich groß. Mein derzeitiges Notebook hat 15,4 Zoll Breitbild. Der Unterschied ist kaum spürbar, da auch das kleinere Display des Macbooks eine Auflösung von 1280×800 Pixel (Bildpunkten) bietet. Ferner kann man über den Mini-DVI-Anschluss problemlos auch ein größeres Display anschließen oder einen Beamer nutzen. Das neue Macbook gibt es nun auch mit einem Hochglanzdisplay, was Farben viel lebendiger wirken lässt, als es mein jetziges Notebook-Display tut.
Hardware & Akku
Das schwerwiegenste Problem an meinem jetzigen Notebook ist die Akkulaufzeit, welche reichlich im Keller (maximal 2 Stunden) ist, da viel Hardware (z.B. ATI Radeon 9600 Mobility) eingebaut ist, die ich so nicht benötige!
Vor etwa drei Jahren habe ich mein Notebook gekauft, damals als kompletter Ersatz für meinen ehemaligen Destop-PC. Dementsprechend auch auf das Spielen ausgelegt. Mitlerweile habe ich jedoch wieder einen vernüntigen Desktop-PC, der vorallem zum Spielen dient. Ich möchte also auch Arbeiten und Spielen durch den benutzten Rechner klar voneinander trennen!
Nun brauch ich also ein Notebook rein zum Arbeiten. Meine Arbeiten sind hauptsächlich Konzeption, Strukturdesign und Programmierung. Daher benötige ich kaum Grafikleistung, aber auf Zugfahrten etc. eine hohe Akkulaufzeit, falls gerade keine Steckdose vorhanden ist. Ferner bin ich gerne unterwegs, also auch im Sommer im Starbuck sitzen, per WLAN ins Internet und auch hier arbeiten oder einfach “Virtual-Social-Life” pflegen :-)
Qualität
Ich hatte auch vorgehabt mir einen iPod touch zuzulegen. Daran hat sich grundsätzlich auch nichts geändert, außer dass ich dieses Prachtexemplar mit 16 GB von meinen Eltern als Weihnachtsgeschenk überreicht bekomm. Ich habe derzeit einen iPod mini, der nun auch fast drei Jahre alt ist und immernoch tadellos funktioniert wie am ersten Tag, daher bleibe ich bei bewährter Qualität, die mir Apple damit schon bewiesen hat!
Mac OS
Beeindruckt hat mich beim Testen auch die einfache Bedienbarkeit und dennoch zielgerichtete Arbeitsweise von Mac OS und - soweit ich getestet - jegliche weitere Software für den Mac (z.B. iWork, iLife, iTunes ..).
Da ich derzeit hauptsächlich Linux zum Arbeiten verwende, ist auch die Basis von Mac OS - nämlich UNIX - ein weiterer Pluspunkt meiner Meinung nach.
Software wie zum Beispiel “Parellels Desktop” ermöglicht es sehr schnell und einfach weitere Betriebssysteme direkt neben Mac OS zu installieren und ohne Neustart des Macbook zu starten.
iPod touch und weitere Peripherie
Verdammt einfach handzuhaben sind auch sämtliche Peripheriegeräte mit einem Mac. Zugegeben unter Linux ist das wahrlich nicht so einfach, hier bedarf es einiger Handgriffe mehr, auch wenn man am Ende alles zum Laufen bringen kann. Windows ist hier jedoch auch nicht sonderlich viel weiter :-)
Warum kein Macbook Pro?
Ich habe lange überlegt, ob ich ein Macbook oder ein Macbook Pro kaufen möchte.
Die Vorteile des Macbook Pro sind zum Einen das größere Display mit einer höheren Auflösung und zum Anderen die Leistung der Grafikkarte. Das Macbook hat nämlich nur einen Intel Grafikchipsatz direkt auf dem Mainboard, dessen Leistung natürlich weit unter der der NVIDIA Grafikkarte des Macbook Pro liegt. Das Macbook Pro ist damit also die klare Entscheidung für Gamer und Multimedia-Anwender, wie Grafiker oder für den Videoschnitt.
Diese Punkte schlagen sich aber in einem für mich viel wichtigeren Aspekt negativ gegenüber dem Macbook nieder: der Akkulaufzeit! Ich brauch Grafikleistung nicht in diesem Maße und habe mir auch genau angesehen, wie weit der Intel Grafikchipsatz im Macbook kommt und er übersteigt meine Bedürfnisse noch um Weiten!
Der für mich schwierigste Punkt bei der Wahl war aber auch die Prestige des Macbook Pro. Der finanzielle Aspekt von über 400EUR Preisunterschied spielte für mich nur eine niedere Rolle, da dieser Aspekt die Wartezeit auf das Macbook (Pro) nur einen Monat “nach hinten” geschoben hätte.
Erweiterungen und Ergänzungen
Das Macbook wird standardmäßig mit 1GB RAM ausgeliefert. In der heutigen Zeit ist das echt Minimum, die Anwendungen werden größer und komplexer, sie übernehmen immer mehr Aufgaben, von der kleinsten Notiz, bis zur Buchhaltung des eigenen Gewerbes und am Besten möchte man dies natürlich alles zeitgleich machen. Musik soll nebenher auch nicht fehlen und toll aussehen, wodurch es auch Spaß bereitet, soll es auch! Die wichtigste Nenngröße hierbei ist der Arbeitsspeicher.
Wer also genauso wie ich gerne an mehreren Dingen zeitgleich arbeitet und dabei nicht durch die Hardware des Systems ausgebremst werden möchte, sollte also hier etwas aufrüsten. Grundsätzlich halte ich das mit dem Arbeitsspeicher frei nach “Alien vs. Predator”.
“RAM ist wie ein Kondom, lieber eins haben und keins brauchen, als eins brauchen und keins haben!” Die Antwort habe ich heute einem Arbeitskollegen spontan gegeben, als er mich danach fragte, wieso ich mir 4GB RAM kaufen möchte.
“Seit 17 Jahren leite ich Expeditionen, aber eine Waffe hat noch niemandem das Leben gerettet.” “Ich habe nicht vor, sie zu benutzen.” “Wozu sie dann mitnehmen?” “Dasselbe Prinzip wie bei Kondomen. Lieber eins haben und keins brauchen, als keins haben und eins brauchen.”Alien vs. Predator
Ich habe auch bei meinem jetzigen Notebook ein solches sehr nützliches Tuch. Es verhindert schlicht und einfach, dass die Tastatur Ab-/Eindrücke am Display macht, welche das Display nur beschädigen würden. Das wäre in jedem Fall das falsche Ende, an dem man sparen sollte!
Was ich leider bei meinem jetzigen Notebook nicht sonderlich berücksichtigt habe, sind die Abnutzerscheinungen allein durch den dauernden Transport. Diesen Fehler werde ich nicht noch einmal machen und möchte hier auch jeden davor warnen sich diese 30EUR zu sparen. Es lohnt sich definitiv nicht. Das Notebook sieht am Ende einfach nicht mehr schön aus, und das will doch niemand!
Airport Extreme
Der Vorteil eines Notebooks ist die Freiheit und diese sollte man natürlich nicht einengen! Als ich von Airport Extreme gelesen habe, habe ich gedacht “das musst du auch haben!”
Ein kurzer Überblick zu Airport Extreme; Man benötigt eine Basisstation und kann an dieser ziemlich viel Peripherie anschließen, die dann über WiFi (z.B. WLAN) verfügbar sind. Dies fängt beim Internetzugang an, geht über externe Festplatte, Drucker, Scanner bis hin zur eigenen Heimkinoanlage. Alles am Macbook ohne ein Kabel zum Macbook selber!
Der Großteil der Software für Mac unterstützt Airport Extreme nativ, da Mac OS das einfach an diese Software weitergibt, als wenn der Drucker normal angeschlossen wär - ein Traum!
Der ausschlaggebende Grund für Airport Extreme ist aber die Sendeleistung der Basisstation, welche nämlich weit mehr als die 10 Meter des normalen Heim-WLAN-Router ist.