20 Nov 2008

Call of Duty: World at War

Posted by havvg

Zweiter Weltkrieg

Ja, es ist wieder soweit, ein weiterer Ego-Shooter im zweiten Weltkrieg ist da, doch diesmal ist es nicht irgendeiner, sondern ein alteingesessenes Spiel, von dem man nur Gutes kennt: Call of Duty. Der neue Titel heißt “World at War” und ist der fünfte Teil der Serie. Ich habe ihn vorbestellt in der “Limited Collector’s Edition”. Neben der verdammt guten Steelbox, die reichlich groß ist, liegt in dieser eine Feldflasche im Stil des zweiten Weltkriegs bei.

World at War: Gameplay

Der Name macht dem Spiel alle Ehre, man hat ein ziemlich mitreißendes Gefühl direkt im Geschehen zu sein. Die Grafik ist beeindruckend und überschattet die von Call of Duty: Modern Warfare auf jeden Fall. Beeindruckend sind die ganzen Feinheiten, die in das Spiel geflossen sind. Die Japaner hocken in den Baumkronen mit ihrem Scharfschützengewehr, haben so einige Hinterhalte aufgebaut. Dem ersten dieser Hinterhalte darf man direkt in der ersten Sequenz beiwohnen, nachdem man sich den Weg in den Dschungel gebahnt hat. Falltüren, anstürmende mit dem Bajonett bewaffnete Japaner, Nebel und die geballte Ladung Action machen das Spiel absolut spielenswert.

Spieltiefe

Das Spiel beginnt direkt, kein ellenlanges Intro, es geht los, in den ersten Sekunden stirbt man fast, doch dann geht die Schlacht erst richtig los. Man spielt verschiedene Soldaten verschiedener Nationen. England, Russland und den USA darf man beiwohnen. Man befindet sich ständig im Geschehen, keine ewigen Märsche, in denen nichts passiert, keine Wartezeiten auf anstürmende Truppen – jede Minute wird ausgekostet, jeder Zeitpunkt zum Nachladen muss gut überlegt sein!

Ich habe die gesamte Kampagne in etwa sechs Stunden am Stück durchgespielt. Es hat verdammt viel Spaß gemacht und ich werde es auf jeden Fall noch einmal durchspielen, jedoch im Koop-Modus! Einen Foto-Walkthrough habe ich als Galerie verfügbar gemacht.

Grafik

Ich habe immernoch kein Vista und daher auch kein DirectX10 und weiß daher auch nicht, ob Call of Duty: World at War überhaupt Gebrauch von DirectX10 macht. Unter Windows XP mit DirectX9 und einer Auflösung von 1920×1200 während alle grafischen Details eingestellt sind kann sich World at War auf jeden Fall sehen lassen!

Sound & Ambiente

Die Spieltiefe wird vorallem auch durch den detailreichen Sound und dem gelungenen Ambiente erheblich gesteigert. Sei es das Rücklaufen der Selbstlader wie der M1 Garand oder das Rollen der Ketten eines Panzers, die Gespräche der feindlichen Truppen oder einfach nur der erhebliche Knall, wenn eine Granate explodiert – es wirkt, nicht nur visuell, sondern auch akustisch!

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